Die Olympus E-P1 ist 2009 für mich nach der Pentax K-7 die meisterwartete Kamera. Olympus hat mit der E-P1 genau das getan was man sich vom Micro Four Thirds-System erhofft hat. Nämlich eine Kamera die kompakt ist, die Bildqualität bzw. Sensorgröße einer Spiegelreflex bietet und gleichzeitig mit Wechselobjektiven erweitert und dem perönlichen Geschmack angepasst werden kann. Panasonic’s G1/GH1 sind da meiner Ansicht zu weit davon entfernt, sind sie doch kaum kleiner als eine Olympus E-420, bzw. eine Pentax Km.
Jedenfalls ist Olympus dieser Wurf vollends geglückt. Die E-P1 macht schon Freude beim Auspacken. Ein kleiner eleganter Body, kühles Metallgehäuse, solide Rädchen und Druckknöpfe, wow. Ich hatte heute Gelegenheit mit einer der ersten überhaupt erhältlichen E-P1 in Deutschland ein test & try zu machen. In meiner Heimatstadt Freiburg im Breisgau bekommt man das gute Stück schon bei Ringfoto-Löffler zusammen mit dem 14-42er Kit-Objektiv, in der Kombi silber/silber die wohl in Deutschland exklusiv über Ringfoto vertrieben wird. Am liebsten wäre mir allerdings das 17mm Pancake was meiner Vorstellung von Lichstärke, Standardbrennweite und kompakter Bauweise voll entsprechen würde. Was mich vor allem interessierte: Was kann die E-P1 bei der von mir am meisten praktizierten Art der Fotografie. Landschaft, Street, Architektur, Family. Nun, da ich gerade erst schon im Urlaub war und die Kamera schon morgen wieder zurückgegeben werden muss, beschränkt sich dieser kleine Erfahrungsbericht auf einen abendlichen Spaziergang zwischen Wildtal und Heuweiler. 20:00h, die Sonne schon Richtung Untergang, sommerliche Südschwarzwaldatmosphäre. Ein schöner Abend…. Hier die Fotos:
ISO 200 | Blende 5.6 | EV -0.7
ISO 200 | Blende 5.6 | EV +0.7
ISO 500 | Blende 3.5 | EV +0.7
ISO 200 | Blende 4.5 | EV -3.0
ISO 800 | Blende 18.0 | EV 0.0
ISO 4000 | Blende 22.0 | EV 0.0
ISO 6400 | Blende 22.0 | EV 0.0
ISO 640 | Blende 10.0 | EV 0.0
ISO 6400 | Blende 4.0 | EV 0.0
ISO 2500 | Blende 4.9 | EV 0.0
Im Internet hatte ich schon brauchbare ISO 6400 Bilder gesehen, allerdings finde ich diese, zumindest als JPG’s aus der Kamera unbrauchbar. Wie sich die RAW-Dateien verhalten kann ich leider nicht beurteilen, da ich keinen RAW-Konverter besitze der die E-P1 schon handelt. Ich vermute aber dass es für mein geliebtes Silkypix Developer Studio bald ein Update gibt, und dann werde ich an die RAW-Dateien gehen.
Mein erster Eindruck ist äußerst positiv, vermutlich wird man als JPG aus der Kamera bestimmt mit ISO 2500 schöne DIN A4-Prints hinbekommen, das werde ich aber noch beurteilen müssen. Jedenfalls überrascht die E-P1 vor allem bei der Bildqualität. Gerade dass Rauschverhalten ist bei vielen APS-C DSLR’s schlechter! Es bleibt abzuwarten ob das 17mm Pancake noch mehr aus dem Sensor der E-P1 reizen kann, was zu vermuten ist. Jedenfalls ist die Farbwiedergabe, die Belichtung und der Dynamikumfang bei diesen paar Bildern hier schon sehr gut. Nach diesem kurzen “In-Hands” kann ich die Olympus E-P1 guten Gewissens empfehlen. Ihre Haptik, die Ergonomie, das Look & Feel und die Bildergebnisse sind einfach klasse und liegen über meinen Erwartungen die ich an dieses Modell hatte. Mit dem 17mm Objektiv und dem optischen Aufstecksucher wäre das die Beste immer-dabei-Kamera. “The Best Camera is the one you take with you” (Ansel Adams)










picture courtesy of pentax-fans.com!
ISO 250 | f5.6 | Lumix G Vario 14-45 mm/F3,5-5,6 Asph./O.I.S mit ordentlicher Bildqualität




